BilderBuchApotheke

Die innovative Idee der BilderBuchApotheke entwickelte sich in Kooperation mit etlichen Leseförderungsprojekten u.a. für die Goethe-Institute weltweit insbesondere in Süd-Korea, Südamerika und Russland.

Sommersemester 2016 an der Alice Salomon Hochschule

von Angela Thamm

ASH Linolschnitt
ASH Linolschnitt

Dass sich in Bilderbüchern weltweit besondere Schätze zur Sprachförderung verbergen, ist nicht neu. Pfiffige Illustrationen und kleine Poesie bringen u.a. sozialpädagogisches Wissen oft klarer und prägnanter als theoretische Texte „genau auf den Punkt“ – und dies für kleine wie für große Menschen aller Kulturen. Hier wurzelt die Idee der „BilderBuchApotheke“.

Im Sommersemester 2016 konnte eine Gruppe von Studierenden der ASH im berufsbegleitenden Studiengangs Erziehung und Bildung im Kindesalter ein innovatives literaturtherapeutisches Konzept kennen lernen, welches psychotherapeutisches Wissen im „Bild- und Textversteck“ besonders geeigneter Bilderbüchern neu erfahrbar macht: Über (Vor)Lesen sowie neue Erzähl-, Lese- und Schriftförderung im Kindesalter hinaus („Literacy“) wird die „BilderBuchBühne“ zum imaginativen Erfahrungsraum, Wörter werden ganzheitlich „szenisch gelernt“ und mit Projektionen und Identifikationen eine poesie- und bibliotherapeutische Erweiterung der Sprachspiele der Alltagssprache möglich. Hand in Hand mit den Protagonisten phantastischer Geschichten wird die Kommunikation von Gefühlen wie Trauer, Angst und Wut für Kopf und Bauch vertieft, im gemeinsamen kreativen Erleben emotionale Resonanz gelernt und Resilienz erworben. 

ASH - ein Linolschnitt entsteht

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